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Ca. 90% der Bevölkerung sind von Übersäuerung betroffen. Dh. der Säure-Basen-Haushalt ist aus dem Gleichgewicht geraten. Gründe hierfür können unausgewogene Ernährung, zu wenig Obst und Gemüse, körperliche und seelische Belastungen wie Stress, Umweltbelastung, Medikamente, Nikotin, Alkohol und Sport sein. Diese Einflüsse laugen unseren Körper aus. Die Folge: Flüssigkeiten im Körper werden immer saurer und der Stoffwechsel wird immer mehr reduziert.
Und so kommen die Säuren in den Körper: Milchsäure aus Muskeltätigkeit Kohlensäure aus kohlensäurehaltigen Getränken Harnsäure aus Fleisch und Wurst Essigsäure aus Fett und Süsswaren Gerbsäure aus schwarzem Tee und Kaffee Schwefelsäure aus Schweinefleisch
Dauerhafter Säure-Überschuss kann weitreichende Folgen haben: Müdigkeit, Hautprobleme, schlechte Zähne, Gelenk- und Gliederschmerzen, Osteoporose, Schlafstörungen, Übergewicht.
Wie vorangegangen erwähnt entstehen bei hohen sportlichen Belastungen ebenfalls Säuren. Es muss in kurzer Zeit eine grosse Energiemenge produziert werden. Da die Sauerstoffzufuhr dazu nicht ausreicht, muss die Energie ohne Sauerstoff bereitgestellt werden. Als Abfallprodukt entsteht die Milchsäure, auch Laktat genannt. Diese im Muskel entstandene Säure muss zum Abtransport zu Kohlendioxid und Wasser verstoffwechselt werden. Da dieser Vorgang langsamer verläuft als die Milchsäureproduktion, sammelt sich Milchsäure im Muskel an und der Körper übersäuert.
Einer der wichtigsten Punkte beim Sport ist die ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit und Mineralstoffen. Diese gehen beim Schwitzen schnell verloren, werden jedoch vom Körper dringend benötigt, um die durch die intensive Belastung gebildeten Säuren abzubauen.
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